Aktivitäten
Die verschiedensten Aktivitäten bieten sich für die Zeit auf der Double Barn Ranch an - Die meisten natürlich naturbezogen.
Etliche Trails durchschneiden die zur Ranch gehörenden Wälder; einige sind breit genug, um sie mit einem Auto oder Traktor befahren zu können, während andere nur für Wanderer und Reiter geeignet sind. Manche Verbindungsstrecken zwischen den Trails sind bewußt nicht richtiggehend freigeschlagen worden, sondern stellen mehr oder weniger Trampelpfade dar, die durch weitgehend unberührte Teilstücke der Waldungen führen.
Aber keine Angst: Wer den äußeren Trail nicht überschreitet, bleibt ganz von selbst in einem Teil des Ranchgebietes, der ansonsten von den beiden Zufahrtsstraßen zur Ranch (California Road und West Galloway Road) sowie dem bebauten Teil umschlossen wird. Man kann vielleicht innerhalb dieses Bereiches die Orientierung verlieren, aber nie verloren gehen. Egal, nach welcher Seite man sich innerhalb unseres Urwalds wendet, solange man nicht im Kreis geht, kommt man immer wieder auf einen Trail oder an eine Straße, wo man sich erneut orientieren kann.
Und wer kein Abenteuer sucht, bleibt einfach auf den Wegen...
Strand
Nur 15 Autominuten von der Double Barn Ranch entfernt findet man einen 16 km langen Sandstrand mit Dünen und Dünengras, der keinen Vergleich mit denen in Südeuropa scheuen muß. Es handelt sich dabei um einen Teil der Küstenlinie New Brunswick’s am südlichen Ende der St. - Lorenz - Bucht.
Gelegen bei dem Ort Cap Lumiere, erreicht man den Strand und kann mit dem Auto bis an die Dünen heranfahren. Beim Blick über das Meer sieht man als erstes eine große Insel in der St. - Lorenz - Bucht: es ist “P.E.I.”, Prince Edward Island, die kleinste der kanadischen Provinzen, aber bereits Gründungsmitglied der Kanadischen Union. Etwa 20 km vor der Küste New Brunswick’s liegt diese Insel.
Seit Fertigstellung der “Federation Bridge”, einem wahren Monstrum von Brücke, kann “P.E.I.” seit einigen Jahren von New Brunswick aus ohne Fähre erreicht werden.
Die Tide an dieser Küste ist die höchste der Welt. Da der Küstenabschnitt an der St. - Lorenz - Bucht durch einen flachen Sandstrand geprägt ist, verliert das Meer bei Ebbe also nicht an Höhe, sondern zieht sich stattdessen weit zurück. Dadurch heizt sich der dann freigelegte Sand des Meeresbodens stark auf und erwärmt das Wasser bei seiner Rückkehr.
Außerdem ist das Wasser in Strandnähe, ausgenommen einige ausgewaschene Rinnen, sehr niedrig, und nimmt deshalb auch viel Sonneneinstrahlung auf.
Durch alle diese Einflüsse erreicht das Wasser in Strandnähe in den Monaten Juli und August Badetemperaturen bis zu angenehmen 24° C.
Die Strandbreite zwischen Dünen und Wasser (bei Flut) liegt zwischen 20 und 25 m; wie an der Nordsee bieten sich Dünenwanderungen auf dem Hauptkamm der Dünen an.
Radfahren
Warum gibt es hier keine Radwege? Weil man sie nicht braucht!
Die Straßen im Hinterland sind so wenig befahren, daß es für Radfahrer eine Lust ist, sie für ausgedehnte Touren zu nutzen. Sie finden, gerade in Richtung Meer, Strecken ganz ohne Steigungen, und wenden Sie sich weiter ins Landesinnere, genießen Sie eine abwechslungsreiche Landschaft bei Fahrten durch Flußtäler und über Höhen. Waldreiche Gebiete wechseln einander mit landwirtschaftlich genutzten Flächen ab. Und hin und wieder kommen Sie an einer Farm vorbei, wo man sich freut, ein paar nette Worte mit Ihnen zu wechseln und sie mit einer kleinen Erfrischung zu erfreuen.
Sind Sie mehr der “Outdoor” - Typ, werden Ihnen die unbefestigten Waldwege und “gravel roads” zusagen; letztere sind unbefestigte, offizielle Verbindungsstraßen mit meist sandiger und etwas steiniger, aber fester Oberfläche, zwischen geteerten “Hauptstraßen” im Hinterland. Sehr wenig genutzt, aber bei trockener Wetterlage “sandsturmsicher”, denn wenn einmal ein Fahrzeug kommt - dann staubt es! Aber welchen Mountainbiker stören schon de gelegentlichen Unbilden der Natur? Logischerweise führen diese “Outdoor” - Routen immer durch weitgehend unberührte Waldgebiete.
Eine besonders interessante Möglichkeit, mit dem Rad durch’s Land zu kommen, ist der “NB Trail”.
Dabei handelt es sich u. a. um aufgelassene Bahnstrecken, die sich sowohl für Spaziergänge, Joggen, Radfahren, Wandern, Reiten als auch im Winter für Ski-Langlauf bestens eignen. Nach Entfernen der Gleise und Schwellen wurde schon vor Jahren die Bahndammoberfläche eingeebnet und der Schotter entweder entfernt oder aber großzügig mit Sand bedeckt. Der Trail wird regelmäßig gewartet.
Da auch in New Brunswick früher Eisenbahnen auch in entfernte Winkel der Provinz fuhren, kann man das ganze Land auf diesem Trail erreichen. Eine Karte über die vorhandenen Strecken erhalten Sie bei auf der Ranch.
Fahrräder können Sie ebenfalls dort ausleihen - es stehen 4 Tourenräder und 4 Mountain Bikes zur Verfügung. Bitte lassen Sie uns bereits bei Ihrer Buchung wissen, welche Art von Fahrrädern und für wieviele Tage Sie sie während Ihres Aufenthaltes bei uns nutzen möchten, damit die Räder dann auch sicher für Sie reserviert werden.
Bärensafari
30 Fahrminuten von der Double Barn Ranch entfernt befindet sich der kleine Ort Acadieville; dort bietet das Unternehmen “Little, Big Bear Safaris” begleitete Beobachtungstouren auf Schwarzbären an.
Unter Führung eines lizensierten Führers geht es hinaus in den Wald zu dort hoch installierten Ansitzen. Von dort aus können Sie freilebende Schwarzbären jeden Alters in deren natürlichem Habitat beobachten.
Eine Tour dauert knapp 2 Stunden. Hunde sollten verständlicherweise nicht mitgebracht werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Anbieters www.bearsafari.com
Ein natürlicher Schatz New Brunswick’s ist z.B. die Düne von Bouctouche, die sich über 12 km entlang der Bucht erstreckt. Ein Naturschutzgebiet, das seinesgleichen sucht und nur 30 km von der Double Barn Ranch entfernt liegt. Dieses große, weitestgehend unberührte Areal bietet ihnen mit seinen Salzwassermarschen und der Tierwelt einen einzigartigen Einblick in ein seltenes Biotop. Hunde sind hier auf den Stegen und am Strand nicht erlaubt, jedoch wird am Eingang ein Zwinger für Besucherhunde angeboten. (Ausnahme: Blindenführhunde)
Golf hat in New Brunswick eine lange Tradition; bereits im Jahre 1895 wurde die erste Anlage eröffnet und bis heute kamen 45 weitere hinzu. Die NBGA (New Brunswick Golf Assocoation), gegründet 1934, ist stolz darauf, zusammen mit den örtlichen Vereinen Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit zu bieten, ihren Sport auf landschaftlich malerischen Greens zu genießen.
Golfen in New Brunswick ist erschwinglich, gesellig und sehr abwechslungsreich; es stehen Plätze von 7 bis 27 holes mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung und bieten daher dem Anfänger wie dem fortgeschrittenen Golfer das passende Green.
Auf allen Plätzen genießen Sie die Natur und haben laufend Kontakt mit Flora und Fauna; Elche, Weißwedelhirsche und manchmal auch ein Schwarzbär sind aus sicherer Distanz neugierige Beobachter Ihrer Kunst im Umgang mit dem putter.
Etliche Plätze befinden sich in unmittelbarer Umgebung von Flüssen und Seen und bieten dadurch ein beeindruckendes Panorama. Weitere Details auf Anfrage.
Bay of Fundy
New Brunswick's Bay of Fundy ist eine Naturattraktion, gleichgestellt mit solchen Wundern wie dem Great Barrier Riff Australiens und dem Regenwald Brasiliens. Die mächtigen Gezeiten sind die höchsten der Welt. Jeden Tag, zweimal täglich, rollen einhundert Milliarden Tonnen Seewasser in die Bay und wieder hinaus. Bei Ebbe kann man buchstäblich auf dem Meeresgrund laufen; bei Flut, gerade einmal 6 Stunden später, werden Ihre hinterlassenen Fußspuren wieder vom Ocean weggeschwemmt. An einigen Stellen beträgt der horizontale Unterschied zwischen Ebbe und Flut 14 m - etwa die Höhe eines 4-stöckigen Hauses !
Fundy's Wasserattacke, alle 12 Stunden und 30 Minuten, entspricht ungefähr der Wassermenge, die in allen Flüssen der Erde binnen 24 Stunden fließt!
Wie nährstoffreich ist das Wasser in der Fundy - Bay ? In gerade zwei Wochen verdoppeln Sandläufer, die an den Küsten der Fund -Bay fressen, ihr Gewicht. Guten Appetit !
Walbeobachtung
Für viele Menschen sind die einzigen Wale, die sie jemals sehen, die in Filmen oder in großen Aquarien. Doch hier sehen Sie sie von ganz nahe, in ihrem natürlichen Lebensraum.
Die reichen Nahrungsgründe rings um die Fundy Inseln im Südwesten New Brunswick’s machen die Bay of Fundy zu einem der bestzugänglichen Orte für die Beobachtung von See-Säugetieren. Jeden Sommer kommen Wale aller Größen (bis zu 15 Arten von Zahn- und Bartenwalen) in die Bay of Fundy, einem der marinen Wunder der Erde, um sich zu paaren, zu spielen und von dem umfangreichen Angebot an Nahrung zu schlemmen, das zweimal täglich durch die kraftvollen Gezeiten aufgeschäumt wird. Die Verlagerung des hoch nährstoffreichen Tiefseewassers an die Meeresoberfläche erzeugt ein “Aufblühen” von Plankton (aufwärts gespülte Nahrung), die alles Leben im Meer ernährt. Das bewirkt, daß man in der Bay of Fundy mehr Walarten zusammen findet als sonst auf der Welt.
Für das Whale Watching bietet die Double Barn Ranch Tagestouren nach St. Andrews by the Sea, nahe der Grenze nach Maine / USA. Je nach Wunsch können diese Ausflüge z. B. mit einem Abstecher nach Moncton oder einem anderen, günstig gelegenen Ziel, verbunden werden. Die reine Fahrtdauer bis St. Andrews beträgt knapp 2 1/2 Stunden.
Angeln
Auch für die Angelfreunde ist hier reichlich gesorgt: Mit Flussfischen, Meerangeln und Hochseeangeln können Sie sich die Zeit vertreiben.
Capt. Riddle’s führt von St. George aus tägliche Fahrten in die reichen Fischgründe der Bay of Fundy an deren südlichen Ende durch; es wird dabei auf Flunder, Makrele und Dogfish (eine kleine Haiart) geangelt. Die Ausfahrten dauern 2 - 3 Stunden und kosten pro Person z.Zt. $ 40,00 zzgl. 15% Mehrwertsteuer. Köder werden gestellt.
Auf Capt. Riddel’s Website finden Sie alle weiteren Informationen.
Meerangeln: Capt. Riddle’s führt von St. George aus tägliche Fahrten in die reichen Fischgründe der Bay of Fundy an deren südlichen Ende durch; es wird dabei auf Flunder, Makrele und Dogfish (eine kleine Haiart) geangelt.
Die Ausfahrten dauern 2 - 3 Stunden und kosten pro Person $ 40,00 zzgl. 15% Mehrwertsteuer. Köder werden gestellt.
Nationalparks
Die schönsten Nationalparks New Brunswick’s sind der Fundy National Park an der gleichnamigen Bay, die das Festland von der Halbinsel Nova Scotia trennt, und der Kouchibouguac Park, der sich am Südende der St. Lorenz - Bucht in unmittelbarer Nähe von Richibouctu befindet. Beide Gebiete offerieren Natur und Erholung in gleichem Maße
Fundy National Park
Mit seiner Fläche von 206 km² (80 Quadratmeilen) schützt er einen bedeutenden Teil des marinen Hochlands der Acadien-Region. Etwa 90% des Parks sind bewaldet und das hier herrschende, feuchte Seeklima ist die Ursache für tiefe Flußsenken, alte Sümpfe und die Zusammensetzung der Wälder aus Rotfichte, Balsamtanne und Gelbbirke. Imposante Panoramen bieten sich hinter jeder Ecke. Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet.
Die Angebote der Parkverwaltung und privater Unternehmen reichen von geführten Wanderungen über naturbezogene Seminare hin zu Spaziergängen und Wanderungen, campen, golfen, tennisspielen, schwimmen in Salzwasserpools oder Binnenseen, Rasenbowling, kanu- und kajakfahren sowie die Nutzung der Strände und Vogelexkursionen.
Bei Ihrer Entdeckung des Fundy National Parks durchwandern Sie üppige Wälder, überqueren die berühmten überdachten Brücken New Brunswicks und sehen die Wasserfälle, deren Wasser unter diesen Brücken hinwegfließt.
Der Winterservice der Parkverwaltung schließt gepflegte Querfeldeinskispuren mit ein und offeriert auch Schneeschuhlaufen und Wintercamping. Wenn Sie Sonderwünsche haben, wird man bemüht sein, im Rahmen der Möglichkeiten diese zu erfüllen.
Kouchibouguac Park
Kouchibouguac ist ein empfindliches Mischbiotop von küstennahem und binnenländischem Lebensraum mit Stränden, Sanddünen, Salzsümpfen und Flüssen. Schwimmen oder wandern Sie in diesem Schatzkästchen der Natur, fahren Sie Fahrrad, machen Sie ein Picknick oder campen Sie. Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, die Angebotspalette während der Hauptsaison von Mitte Mai bis Mitte Oktober aber natürlich umfangreicher.
Über 223 Arten von Vögeln, die 44 Familien vertreten, sind bei Kouchibouguac festgestellt worden und die Barrier Islands haben sich zur zweitgrößten Seeschwalbenkolonie Nordamerikas entwickelt. Der Seeadler, das Parksymbol des Kouchibouguac Parks, und der Regenpfeifer, beides bedrohte Arten, werden im Park, neben weiteren Spezies, besonders geschützt.
Buchen Sie ein “DAY ADVENTURE” in einem Gruppenkanu und machen Sie einen Ausflug zur nahen Robbenkolonie, die zwei unterschiedliche Arten von Seehunden beherbergt und gerade gegenüber dem Nordende der Richibucto Düne blüht und gedeiht. Für das einzigartigen “GREAT DAYS ADVENTURE” leisten Sie sich “LAGOON LIFE” und lernen Sie mehr darüber, was unter Wasser in einer geschützten Salzwasserlagune lauert.
Big Cove (Elsiptogpog)
Die Big Cove First Nations Band bewohnt das Richibucto Reservat, das 4120 acres (1648 ha) umfaßt und 5 Meilen (8 km) südwestlich von Rexton liegt. Das Reservsat wurde im September 1805 installiert. Big Cove ist eine der beiden größten Gemeinden der Ureinwohner in New Brunswick, die sich selbst als “First Nation” bezeichnen. Big Cove wird von fast 2500 Indianern des Mi’kmaq - Stammes bewohnt.
Die Geschichte von Big Cove
Die Mi'kmaqs von New Brunswick waren die ersten Einwohner von Kent County. Ihr Nomadenleben führte sie während der Sommer bis nach Prince Edward Island, während Big Cove eine bessere Unterkunft für den Winter bot. Die Hauptgruppe des Stammes verblieb in der Gegend des heutigen Richibucto, ursprünglich bezeichnet als “Melsigpogtog”, was in etwa “Stützpunkt" meint. Das natürliche Recht auf das Land wurde den Ureinwohnern 1725 durch einen Vertrag abgesprochen, der den weißen Siedlern ungestörten Zugriff darauf erlaubte..
Die Mi'kmaqs zerstreuten sich, als die Zahl der weißen Siedler sich mehrte; von 2000 Köpfen verringerte sich deren Zahl auf 12 Familien, die verstreut im Gebiet um Richibucto lebten und weitere 12 Familien im Bereich des heutigen Big Cove. 1802 stellte die Regierung von New Brunswick weitere 51,200 acres (20480 ha) Land der Big Cove Gemeinde zur Verfügung, forderte davon aber bereits 1866 wieder 3000 acres (1200 ha) zurück. Bis zum Jahre 1900 verblieben Big Cove nur noch 2222 acres (889 ha).
1871 verfügte die Bundesregierung, daß die Indianer seßhaft zu machen seien und als Farmer ihr Auskommen erwirtschaften sollten. Eine erste Schule entstand im Jahre 1855 und eine Kirche 1897.
Der Ausbruch der Spanischen Grippe 1919 dezimierte die Bevölkerungszahl Big Cove’s auf 40 Familien, was etwa die Hälfte der Population zuvor ausmachte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich die Lebensumstände der Urbevölkerung derart, daß sie auf den heutigen Umfang von 2484 Menschen anwachsen konnte.
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