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Philipp Müller-Schnick & Thomas Behrendt
Agility
Philipp Müller-Schnick
Hallo Agilityaner und Agilityanerinnen!
Mein Name ist Philipp Müller-Schnick und ich möchte mich für alle die mich noch nicht kennen, kurz vorstellen.
Mein Leben mit Hunden und die Entstehung von Seminaren: Der Hund wurde mir schon in die Wiege gelegt. Er hieß Charlie und war ein Dackel Rüde. Er begleitete mich bis zu meinem fünften Lebensjahr, danach fand er die Hasen interessanter und ward nicht mehr gesehen.
Mit sechs Jahren trat Gilla in mein Leben, eine weiße Zwergschnauzerhündin, Sie machte einem in vielen Dingen das Leben "abwechslungsreicher". Sie war der erste Hund, mit dem ich mich bewusst beschäftigte. Sie genoss die Erziehung für den "normalen" Hausgebrauch und bediente sich hin und wieder selber an Sachen die sie interessierten. Mit sieben verstarb sie leider an Krebs.
Ein Jahr ging ins Land und so beschlossen wir, uns wieder einen Vierbeiner ins Haus zu holen. Die Wahl fiel auf einen Cocker-Spaniel, der Name war auch schnell gefunden: Max. Nur leider hatte er schon vom Züchter einen Namen erhalten, nämlich: Flash. Da uns der auch gefiel, blieb es halt dabei. Mit ihm sollte alles anders werden. Also beschlossen wir, dass Flash in die "Schule" sollte, wir suchten uns einen Verein in der Nähe und begannen mit der Erziehung. Dies hatte soviel Spaß gemacht, dass wir nach dem Erziehungskurs auch das Sportprogramm des Vereines testen wollten. Am Anfang machte es ziemlich viel Spaß, dann wurde es für uns eintönig und im Nachbarort wurde eine neue Sportart angeboten, "Agility". Das mussten wir natürlich ausprobieren. Flash und ich lernten verschiedene Geräte zu bewältigen und sogar auf der "rechten" Seite laufen, 1994 keine normale Angelegenheit.
Eine Vereinskollegin bot mir an, ihren Hund zu arbeiten, weil sie ihm zu der Zeit nicht gerecht werden konnte. Es war ein vier Jahre alter Border-Collie Rüde mit dem Namen Chap und eine gewaltige Umstellung und Herausforderung. Es dauerte gut zwei Jahre, bis ich ihn und er mich verstehen lernte. Danach platze der unsichtbare Knoten und 1999 wurden wir Deutsche Vizemeister und qualifizierten uns für die Weltmeisterschaft 2000 in Finnland, dort belegten wir den 10 Platz im Einzelwettbewerb von 140 Startern, ebenfalls starteten wir auf der WM 2001 in Portugal, wo wir mit der Mannschaft den 6 Platz von 18 Teams belegten.
Anfang 2002 zog ich dann von Zuhause aus und es verschlug mich nach Hannover, wo ich erst in meinem erlernten Beruf arbeitete, dies brachte aber irgendwie keine Erfüllung und so entschloss ich mich im August 2002, das Hobby zum Beruf zu machen und eröffnete eine Hundeschule. Ich benannte sie nach meinem ersten eigenen Hund: Finn, einem Border-Collie Rüden, der im Juni 2002 das Licht der Welt erblickte. Nach den Intensiven Erfahrungen mit Chap, kam für mich nur noch ein Border-Collie in Frage.
Mittlerweile ist Finn 2,5 Jahre und wir starten im A3. Er war mein "Versuchskanninchen", ob das, was ich in den Seminaren zu vermitteln versuche, auch wirklich umzusetzen ist. Ich war mein größter Kritiker und wer uns laufen sieht, kann bestätigen, dass es sich gelohnt hat.
Durch meine Vereinsarbeit als Trainer und Ausbildewart seit 1997, entwickelte ich eine eigene Ausbildungsweise für den Sport. Ich wollte keinen Aufbau über Zwang und Druck, wie es zu der Zeit noch weit verbreitet war, und "nur" auf der linken Seite laufen. Mit meinen damals noch recht jungen 20 Jahren leitete ich das Turnierhundetraining und begann Seminare in meinem Verband für die umliegenden Vereine zu geben, die gesehen hatten, das man auch anders mit seinem Hund Ziele erreichen konnte.
Ein Zufall brachte meinen Seminar-Partner Thomas Behrendt in meinen damaligen Verein, wir verstanden uns auf Anhieb und hatten dieselben Gedanken und Einstellungen. Wir entwickelten eine Theorie für den Aufbau von jung- und erfahrenen Hunden, einen wesentlichen Anteil an dieser Arbeit hatten Wilfried und Elke Korpjun, die zu unserer Zeit das Trainer-Team waren, welches uns für unsere heutige Arbeitsweise prägte.
Thomas Behrendt
Thomas Behrendt gibt seit vielen Jahren erfolgreich Seminare über Hundeausbildung und Agility Training.
Höhepunkt seiner Sportlaufbahn, war der Agility Weltmeistertitel mit der Deutschen Nationalmannschaft 1999 in Dortmund.
Thomas Behrendt hat von Jugend an gelernt, Mentales Training im Sport einzusetzen. Auf Grund seiner Eigenerfahrung, hat er eine Methode entwickelt wie man Mentales Training beim Agility umsetzen kann
Agility
Diese Arbeitsweise hat den Kerngedanken auf Höhe und vor dem Hund zu arbeiten, ihm frühstmöglich die Richtung anzuzeigen um sich somit die Vorteile als Hundeführer im Parcours zu erarbeiten. Allerdings sollten alle Wechsel - ob vor oder hinter dem Hund - beherrscht werden. Denn nur ein Team, was alles kennt, kann sich auch auf jede Gelegenheit einstellen.
Darum tauschen wir uns regelmäßig mit nationalen und internationalen Trainern aus, um für unseren Grundaufbau immer Erweiterungsmöglichkeiten für jedes Team zu haben.
Deshalb ist es im Trainingsaufbau für uns wichtig, das Team an alles zu gewöhnen, wir suchen nach Problemlösungen und arbeiten mit mentalem Training gegen die Nervosität und für die Konzentrationssteigerung, ob Just for Fun oder für ambitionierte Turnierteams
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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Hundesporthotels Wolf Änderungen vorbehalten
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