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Lynn Hesel
Dog Dance Potpourri-Woche Funny Dummy und Nasenspiele Treibball Seminar für “Querköpfe Arbeit und Spaß
DreamTeam Lynn, Sarah & Lucas
Lynn arbeitet seit 1999 als Hundetrainerin in Welpen- und Junghundekursen, in Begleithunde-, Apportier-Dummykursen, führte Dogdance- und Agility-Kurse durch und nahm an Rettungshunde- und Fährtenkursen teil. 2006 besuchte sie bei Jan Nijboer Seminare zum Thema "Treibball" und hat im November 2006 hierzu den Trainerschein erworben.
Die Fortbildungsseminare bei Dr. Erik Zimen, Ray Coppinger, Michael Grewe und Michael Eichhorn, Jan Nijboer, Dr. Dorit Feddersen-Petersen sowie Günther Bloch reichen ihr immer noch nicht, deshalb wird sie sich auch in Zukunft hin und wieder mal ein Wochenende für Seminare frei nehmen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben.
Die Hundeschule DreamTeam ist der berufliche Mittelpunkt in Lynns Leben. Sie lebt mit der 15- bis 20-köpfigen Hundemeute der Tierfreunde Niederbayern e.V. in einem alten Bauernhaus.
Sarah, Deutsch Kurzhaar, geb. ca. 1995, arbeitet als „Co-Trainerin im Ruhestand“. Ihre Jugend verbrachte sie als Kettenhund auf einem Bauernhof, dann landete sie in einem Tierheim; sie war kein einfacher Hund, als sie 1997 Lynns Lebensweg gekreuzt hat. Eine grundsolide Erziehung, ein bisschen Agility und Dogdance, eine Grundausbildung als Rettungshund und vor allem viel Apportier- /Dummy- und Fährtenarbeit haben aus ihr einen DreamTeam-Partner gemacht. Als Zeitvertreib für ihr "Rentner-Dasein" hat sie sich jetzt Mantrail ausgesucht.
Lucas, Border Collie, geb. 2004, ist der Junior-Partner. Treibball ist seine größte Leidenschaft ohne dabei aber manisch zu sein; er ist ein Ass in Sachen Nasenarbeit und arbeitet hart daran Sarah beim Dummytraining den Rang abzulaufen (ganz wird er das allerdings nie schaffen). Außerdem hat er sich für die Hauptrolle im Musical "Dirty Dancing" beworben - Spaß bei Seite: mit ihm beim Dogdance das Tanzbein zu schwingen ist die reine Freude.
Dog Dance
Dogdance - Vom Zauber des Tanzens
Ist es der Rhythmus der Musik, die fließenden Bewegungen, die Nähe zum Tanzpartner? Ganz lässt sich das Geheimnis „Tanz“ nie ergründen. Tatsache ist, dass es Ausdruck von Lebensfreunde und Harmonie ist. Da ist es für Hundefreunde doch eigentlich naheliegend, auch mit dem vierbeinigen Familienmitglied zu tanzen – Dogdance.
Dogdance ist zum einen das Trainieren von Tricks, wie z.B. Rückwärtsgehen, Seitwärtsgehen, Sprünge über Arme oder Beine, Drehungen, Rolle, Verbeugen oder auf den Hinterbeinen stehen. Die Übungen sind zahlreich, fast unbegrenzt, nur eines müssen sie sein: hundgerecht. Es ist auf keinen Fall eine Extremsportart.
Die zweite Zutat beim Dogdance ist die sogenannte „Fußarbeit“. 18 verschiedene Fußpositionen gibt es, bei denen man sich vorwärts, rückwärts oder seitwärts mit dem Hund bewegt.
Sehr viel Kopfarbeit ist vom Hund zu leisten, bis die Tricks sitzen und sie auf ein leise gesprochenes Kommando oder auf ein Handzeichen vom Hundebesitzer hin vom Hund ausgeführt werden - ein guter Gehorsam des Hundes ergibt sich dabei fast von selbst.
Aus all diesen Zutaten erstellt man eine Choreografie, bei der die einzelnen Tricks miteinander so kombiniert sind, dass daraus eine harmonische und auch rhythmische Darbietung wird. Alle Musikstile sind im Dogdance zu finden: Walzer, Samba, Discofox oder Volksmusik - die Auswahl des Musikstücks ist maßgeblich vom Musikgeschmack des Zweibeiners bestimmt, das Schritttempo des Vierbeiners ist aber ausschlaggebend.
Darüber hinaus kann jeder Hund es lernen. Egal ob groß oder klein, jung oder alt. Auch körperlich behinderte Hunde können „tanzen“, aber es darf dem Hund auf keinen Fall zuviel abverlangen. Die Auswahl der zu erlernenden Tricks liegt ganz beim Hundebesitzer, nur eine Regel gilt es zu befolgen: die Hunde sollen mit Spaß und Freude bei der Sache sein.
Und dann kommt der magische Moment, an dem man zum ersten Mal mit seinem Hund tanzt – und das kann kein Dogdancer wirklich erklären. Lebensfreude und Harmonie treffen es auch hier am ehesten.
Inhalt des Seminars
Die „Basics“
Clickertraining
Follow: der Hand folgen
Touch: Hand mit der Nase anstupsen
Targettraining: Targetstab oder Bodentarget berühren
Heelwork
Verschiedene Fußpositionen (alle werden wir nicht schaffen :-))
Tricks
Slalom-Variationen
Drehungen
Verbeugen
Aufbau von Sprüngen
Aufbau vom Rückwärtsgehen
Liste beliebig erweiterbar, ich gehe auch auf die Wünsche der Seminarteilnehmer ein
Musikauswahl
Bitte zum Seminar mitbringen:
Viele kleine Leckerchen
Clicker, falls vorhanden
Spielzeug, wenn der Hund gerne spielt
Leichtes Schuhwerk für die Halle (keine Straßenschuhe)
Decke/Box für den Hund für die Ruhephasen
Musikstück falls schon was ausgesucht
Potpourri-Woche
Die Potourri-Woche ist eine bunte Mischung aus Aktivitäten, die dem Hund Spaß machen:
Clickertraining & Tricks, Nasenspiele, Apportierspiele, Dogdance und Treibball.
Click & Trick Clickertraining ist bestens geeignet für die Beschäftigung mit dem Hund zuhause. Rolle, Kriechen, Männchen machen, Telefon oder Zeitung holen, Einkaufskorb tragen, Wäschekorb einräumen – sinnvoll oder nicht? Eines ist es auf jeden Fall – eine Menge Spaß für Mensch und Hund.
Nasenspiele Es heißt ja, der Hund ist in erster Linie eine Nase auf vier Pfoten. Nur leider dürfen viele Hunde dieses Talent nicht nutzen. Dabei ist es für den Hund eine sehr befriedigende Beschäftigung, bestens geeignet den Hund körperlich und geistig auszulasten. Suchen kann man viele Dinge: Futter, Spielzeug oder aber auch einen Schlüsselbund. Einer nach Pansen duftenden Sprühfährte zu folgen ist natürlich für jeden Hund ein Highlight!
Apportierspiele Einfach nur den Ball zu bringen ist auf Dauer langweilig. Viele verschiedene Übungen bietet das Apportieren, um den täglichen Spaziergang abwechslungsreicher zu gestalten.. Ein positiver Nebeneffekt: so mancher Hund wurde durch Apportierspiele schon vom Jagen abgelenkt.
Dogdance Fakt ist, dass das Tanzen den Hunden Spaß macht – dem Menschen sowieso. Warum also nicht zusammen tanzen?
Treibball Einen großen Ball mit der Nase anzustupsen und ihn zum Hundebesitzer ins Tor zu treiben, ist erst der Anfang dieses Spiels. Wer mehr möchte, kann das auch mit mehreren Bällen spielen (bis zu 8 große Gymnastikbälle).
In dieser Woche kann man alles mitmachen, man muß aber nicht. Es ist eine gute Gelegenheit um herauszufinden, welche Vorlieben oder verborgene Talente der eigene Vierbeiner hat.
Wir werden in kleinen Gruppen arbeiten (maximal 5 - 6 Hunde pro Gruppe), vormittags ca. 1 ½ Stunden, und nachmittags ca. 1 ½ Stunden.
Mitzubringen, wenn vorhanden: Spielzeug, Brustgeschirr, lange Leine (mindestens 5 Meter) Decke/Box für die Ruhephasen der Hunde, leichtes Schuhwerk für die Halle. Auf jeden Fall aber viele, viele Leckerchen.
Funny Dummy und Nasenspiele
Apportier- und Nasenspiele gegen Langeweile beim Spaziergang
Wer kennt das nicht: Man läuft mit dem Hund spazieren, er stöbert im Gebüsch, läuft in den Wald, rennt hier hin, rennt dort hin und plötzlich ist er weg. Er hat eine Spur aufgenommen oder einen Hasen aufgescheucht und rennt hinterher. Dumm gelaufen, Gelegenheit macht Diebe.
Dagegen kann man was tun. Langweilt sich der Hund auf dem Spaziergang, dann sucht er sich eine Beschäftigung. Biete ich ihm die Beschäftigung, bleibt der Hund mir gegenüber aufmerksam, bleibt auf dem Weg, er übersieht ganz einfach die Spur oder den Hasen.
Es gibt einige Möglichkeiten, den Hund auf einem Spaziergang artgerecht und ohne großen Aufwand zu beschäftigen – Apportieren und Nasenspiele sind zwei davon.. Dummies (Apportiergegenstand), Futterdummy (mit Leckerchen gefüllter Apportiergegenstand) oder Spielzeug sind alles was man dazu braucht.
Die Spiele, die man damit machen kann, sind vielfältig, der Hund bekommt viel Bewegung, kann rennen und muß dabei auch noch denken. Darüber hinaus lernt der Hund einige neue Kommandos, die ihn gerade in seinem Spiel-/Jagdeifer leichter kontrollierbar machen – und das alles in ein schönes Spiel verpackt.
Bei den Nasenspielen lernt der Hund Apportel oder Futter zu suchen. Auch das ist eine schöne Beschäftigung während des Spaziergangs, denn die Nase ist bei einem Hund immer im Einsatz. Wenn ich in diesem Spiel die „Regie“ übernommen habe, kann ich kontrollieren, was der Hund sucht, auch lernt man hier, an der Körpersprache des Hundes abzulesen, wann er eine Spur hat und ich kann im Notfall (Hasenspur) eingreifen und ihn früh genug stoppen.
Die einzige Voraussetzung, die ein Hund für dieses Seminar mitbringen sollte, ist der Spaß daran Spielzeug oder Apportel hinterher zu rennen, wenn es geworfen wird. Das zuverlässige Zurückbringen kann hier gelernt werden. Das Schnüffeln müssen wir unseren Hund nicht beibringen – wie jeder weiß, können sie das sowieso.
Treibball
Nicht 22 Männer und 1 Ball, sondern 8 Bälle und 1 Hund. Ein Tor gibt's dabei aber auch - und da hinein müssen die 8 Bälle. Der Hundebesitzer steht im Tor und gibt dem Hund über die Kommandos "Voran", "Stop", "Links" oder "Rechts" an, zu welchem Ball der Hund laufen soll, um ihn dann ins Tor zu treiben.
Es ist eine wunderschöne Mischung aus Spaß und Erziehung, aus "powern" und Aufmerksamkeit. Perfekte Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist gefragt, bis der Ball endlich im Tor landet - und daran werden wir arbeiten.
Vor allem geeignet sind alle Hüte- und Treibhunde (z.B. alle Sennen-Rassen, Schäferhunde, Rottweiler, Australian Shepherd, Border Collie), bei entsprechendem Interesse aber auch viele andere Rassen und Mischungen.
Voraussetzungen sind die Grundkommandos „Sitz bleiben“, „Platz bleiben“ und „Apport“ – und vor allen Dingen sollten Hund und Halter große Freude daran haben, gemeinsam zu spielen
Seminar für “Querköpfe
Die „Querköpfe“ unter den Hunden sind zwar charmante Zeitgenossen, aber manchmal, ja manchmal würde man am liebsten an die Decke gehen. Vor allem wenn sie: permanent an der Leine zerren, lieber mit anderen Hunden spielen, als sich um ihren Besitzer zu kümmern, hinter Joggern, Radfahrern, Wild und sonstigen Dingen herjagen oder bellend Haus und Hof verteidigen und Besucher belästigen. Gut gemeinte Beschäftigungsangebote ihrer Besitzer werden großzügig ignoriert – so mancher Hund nimmt sein Leben lieber selbst in die Hand/Pfote.
Was dieses Seminar sicher nicht leisten kann ist, alle Probleme in dieser einen Woche zu lösen. Was dieses Seminar sicher leisten kann ist, Ihnen die Grundlagen zu vermitteln, wo Sie ansetzen können, Ihren Hund zu einem charmanten Zeitgenossen zu erziehen, ohne Gewalt anzuwenden – den Querkopf also etwas gerade zu rücken. Sie werden detailliert eingewiesen in ein Programm, das Sie zuhause konsequent weiterführen sollten.
Inhalt des Seminars
Im theoretischen Teil erfahren Sie wichtige Dinge über
Im praktischen Teil üben wir
Was Sie mitbringen sollten ist die Bereitschaft, einige Dinge im Umgang mit Ihrem Hund zu ändern. Denn Ihr Hund ist mindestens zur Hälfte so, wie ihn seine Umwelt geformt hat – und wenn sich hier nichts ändert, wird sich auch Ihr Hund nicht verändern.
Worauf Sie außerdem zählen können, sind die zu 100 Prozent artgerechten Erziehungsmittel die zum Einsatz kommen und meine 10-jährige Erfahrung als Hundetrainerin.
Mein Ziel ist, Ihnen die Philosophie meiner Hundeerziehung näher zu bringen: Vertrauen, Verständnis, Respekt und Freude – das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile.
Kurzum: Ihnen zu helfen, damit aus Ihnen und Ihrem Hund ein Dreamteam wird.
Arbeit und Spaß
(Grundgehorsam, Leinegehen, Impulskontrolle und das kombiniert mit spaßigen Sachen wie Tricktraining)
Wir arbeiten auch mit dem Clicker, denn eine neue Studie aus den USA hat es nun wieder bewiesen: Wenn Hunde etwas Neues lernen sollen, gelingt das mit dem Click-Geräusch um 40 % effektiver als ohne. Das bedeutet in der Praxis 40 % weniger Zeitaufwand, 40 % weniger Wiederholungen – ein Wundermittel?
In dieser Woche werden wir dem auf den Grund gehen. Wir gehen der Frage nach „Wie lernt mein Hund?“ und wir testen in der Praxis wo und wie der Clicker bei der Erziehung unserer Hunde sinnvoll eingesetzt werden kann, z.B. Leinenführigkeit, Grundgehorsam oder vermehrte Aufmerksamkeit des Hundes.
Ihr lernt auch etwas über Impulskontrolle, warum diese bei vielen Problemen eine Rolle spielt die wir mit unseren Hunden oder unsere Hunde mit uns haben und wie uns auch hier der Clicker gute Dienste leistet. Eine Kontrolle über seine Impulse zu besitzen bedeutet, dass man lernt, einem Reiz, der ein bestimmtes Verhalten auslöst, wiederstehen zu können, also nicht „kopflos“ zu reagieren.
Beispiele:
Ein Hund sieht seinen Hundekumpels beim Spiel zu, kann aber trotzdem ruhig abwarten, ob er zum Mitspielen freigegeben wird oder nicht.
Ein flüchtender Hase stellt einen ganz besonders starken Reiz für einen Hund dar. Der Impuls hinterher zu hetzen ist fast übermächtig. Hunde mit einer guten Impulskontrolle können dem eher wiederstehen, als Hunde mit einer schlechten Impulskontrolle.
Futter am Wegrand aufnehmen – wieder ist ein Reiz vorhanden, dem ein Hund wiederstehen soll.
Impulskontrolle bedeutet, dass der Hund in seiner Reaktion auf einen Reiz kontrollierbarer wird. Hunde mit einer guten Impulskontrolle sind in der Regel auch emotional ausgeglichener souveräner und weniger nervös als Hunde mit einer schlechten Impulskontrolle.
Spiel & Spaß - Just do it! Schließlich und endlich werdet ihr erleben, wie Euer Hund mit Hilfe des Clickertrainings vom Mitläufer zum Aktivisten wird und warum das durchaus positiv zu bewerten ist.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Hundesporthotels Wolf Änderungen vorbehalten
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