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Umgebung

Die Gegend um die Double Barn Ranch ist küstennah und sanft gewellt; sobald man aber dem Richibucto River ein wenig in das Landesinnere folgt, findet man sich in einer Landschaft, die durch Flußtäler und dem Wechsel von Anstiegen und Gefällen geprägt ist.

Dem gegenüber steht die lange Küstenlinie mit vielen sauberen und zum Schwimmen einladenden Sandstränden. Mit dem Auto dauert die Fahrt zum nächstgelegenen Sandstrand nur rund 15 Minuten. (s. Aktivitäten)

Die Double Barn Ranch hat den besonderen Vorteil, daß sie einerseits direkt an urige Wälder anstößt, die nur von wenigen, naturbelassenen Arbeitswegen unterbrochen werden, andererseits sich die beiden nächstgelegenen Ortschaften nur 3 km bzw. 4 km davon entfernt befinden. Dadurch können Sie Abgeschiedenheit genießen, aber genausogut jederzeit Sightseeing-Touren oder Einkaufstrips beginnen.

Rexton ist ein kleiner Ort mit ca. 1000 Einwohnern, der die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellt; es ist die Gemeinde, zu der auch die Double Barn Ranch gehört. Knapp 3 km Fahrstrecke ist es vom Ranchhaus bis in die Ortsmitte. Sie finden dort:

  • Genossenschaftsbank (Rexton Credit Union) für einfache Bankgeschäfte (Einlösen von Traveller Cheques, aber KEIN Geldwechsel außer US $ !)
  • Postamt
  • Tankstelle mit angeschlossenem shop
  • historisches Museum “Bonar Law”
  • medizinisches Versorgungszentrum
  • Lebensmittelmarkt
  • Friseur
  • GM - Autohändler
  • Restaurant
  • Highwayanschluß

Rexton hat eine bewegte Geschichte:

Gegründet wurde die Ansiedlung im Jahre 1825 und 1966 offiziell als  politische Gemeinde anerkannt.    

Die Gründung Rextons wird John Jardine zugeschrieben, der als erster hier 1825 baute. Der Ort wurde zunächst Kingston genannt, der Name im Jahre 1901 dann aber ins Lateinische übersetzt, wobei aus “KINGSTON” “REXTON” wurde. John Jardine war ein typischer Siedler aus Schottland. Viele dieser ersten Pioniere kamen aus den Grafschaften Annan, Galloway, Dumfries und Kircudbright.

Die reichen Vorkommen von Kiefern führten zum Aufbau einer stabilen Holzindustrie und anschließend zur Errichtung von Werften im Raum von Saint John.

Rexton ist der Geburtsort von Andrew Bonar Law, dem einzigen Premierminister Großbritanniens, der außerhalb der britischen Inseln zur Welt kam.

Direkt an Rexton schließt Richibucto an, ein Ort mit ca. 4000 Einwohnern. Hier ist das Angebot an Infrastruktur wesentlich umfassender:

  • 3 Banken
  • 2 Tankstellen
  • Polizeistation
  • kleine Mall mit Supermarkt, Modegeschäft, Imbiß, Friseur,  Liqueur Shop und Drogerie
  • Baumarkt
  • Optiker
  • Augenarzt
  • diverse Geschäfte für den täglichen Bedarf
  • Fischereihafen mit Verkaufsstelle für fangfrischen Fisch
  • Tim Horten (Konditorei und Snacl-Shop im Schnellrestaurant-Stil; sehr beliebt !)
  • Campingplatz in der Flußmündung mit öffentlichen Schwimmbad und Kanuverleih
  • Veterinärklinik
  • Apotheke / Drogerie / Kosmetik - Shop
  • ca. 15 verschiedene Restaurants von Kentucky Fried Chicken über sehr gute Pizzerien bis hin zur asiatischen Küche. Besonders empfehlenswert ist das “l’Habitat” mit seiner rein französischen Küche,
  • Highwayanschluß

Moncton ist das kulturelle Zentrum der Region; es ist Universitätsstadt und bietet demzufolge eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten an, damit die Damen und Herren Studenten auch genügend Abwechslung vom harten Studium haben. Davon können auch Sie in Form vieler (gesitteter) Nachtclubs, Restaurant, Bars, Pubs und Theater profitieren.

Die Stadt selbst hat ca. 60.000 Einwohner, mit dem direkten Umfeld (Greater Moncton) werden es ca. 20.000 mehr sein.

Beeindruckend in Moncton ist ganz besonders wieder die gigantische Tide, die man hier praktisch in der Innenstadt, nämlich im “Bore View Park”, zweimal täglich beobachten kann. Es handelt sich dabei um eine Springflut, da das ankommende Meerwasser im Petitcodiak-River auf das meerwärts fließende Wasser trifft und dieses mit Urgewalt staut. Bis zu 10 m steigt der Wasserpegel dann binnen 60 Minuten.

Für’s shopping sind Sie in Moncton richtig; es gibt mehrere Malls mit unzähligen Geschäften aller Art, von billig über preiswert bis luxuriös. Und jeden Samstag findet direkt hinter der Main Street der “Farmer’s Market” statt. Die Bauern der Umgebung sowie Bäcker, Metzger und Kleingewerbetreibende bieten dort Nahrungsmittel aller Art sowie Gebrauchsgegenstände an. Wer schon in paar Tage in Kanada oder den Staaten geweilt hat, und Lust auf eine deutsche Bratwurst oder deutsches Brot, Rippchen und Kraut oder ähnliches verspürt, kann es sich dort gutgehen lassen. Auch deutsche Bäcker und Metzger bieten Vertrautes an. Moncton ist auch der Verkehrsknotenpunkt New Brunswicks; hier führen Eisenbahnlinien durch und der Trans- Canada-Highway läuft direkt daran vorbei. Falls Sie auf der DOUBLE BARN RANCH nur einen kürzeren Aufenthalt planen und dann evtll. mit der Bahn weiterreisen möchten, z. B. nach Montrèal oder Toronto, so werden Sie hier den Zug besteigen.

Von der Double Barn Ranch sind es genau 75 km bis zur Innenstadt Moncton’s; da Sie nur auf der Autobahn fahren müssen, benötigen Sie dafür knapp 45 Minuten. Also sozusagen ein Katzensprung”.

Dieser link führt Sie direkt auf die offizielle Homepage der Stadt

MONCTON-CITY

Big Cove (Elsiptogpog)

Die Big Cove First Nations Band bewohnt das Richibucto Reservat, das 4120 acres (1648 ha) umfaßt und 5 Meilen ( 8 km ) südwestlich von Rexton liegt. Das Reservsat wurde im September 1805 installiert. Big Cove ist eine der beiden größten Gemeinden der Ureinwohner in New Brunswick, die sich selbst als “First Nation” bezeichnen. Big Cove wird von Indianern des Mi’kmaq - Stammes in einer heutigen Stärke von 2484 Köpfen bewohnt.

Die Geschichte von Big Cove

Die Mi'kmaqs von New Brunswick waren die ersten Einwohner von Kent County. Ihr Nomadenleben führte sie während der Sommer bis nach Prince Edward Island, während Big Cove eine bessere Unterkunft für den Winter bot. Die Hauptgruppe des Stammes verblieb in der Gegend des heutigen Richibucto, ursprünglich bezeichnet als “Melsigpogtog”, was in etwa “Stützpunkt" meint. Das natürliche Recht auf das Land wurde den Ureinwohnern 1725 durch einen Vertrag abgesprochen, der den weißen Siedlern ungestörten Zugriff darauf erlaubte..

Die Mi'kmaqs zerstreuten sich, als die Zahl der weißen Siedler sich mehrte; von 2000 Köpfen verringerte sich deren Zahl auf 12 Familien, die verstreut im Gebiet um Richibucto lebten und weitere 12 Familien im Bereich des heutigen Big Cove.  1802 stellte die Regierung von New Brunswick weitere 51,200 acres ( 20480 ha ) Land der Big Cove Gemeinde zur Verfügung, forderte davon aber bereits 1866 wieder 3000 acres ( 1200 ha ) zurück. Bis zum Jahre 1900 verblieben Big Cove nur noch 2222 acres ( 889 ha ).

1871 verfügte die Bundesregierung, daß die Indianer seßhaft zu machen seien und als Farmer ihr Auskommen erwirtschaften sollten. Eine erste Schule entstand im Jahre 1855 und eine Kirche 1897.

Der Ausbruch der Spanischen Grippe 1919 dezimierte die Bevölkerungszahl Big Cove’s auf 40 Familien, was etwa die Hälfte der Population zuvor ausmachte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich die Lebensumstände der Urbevölkerung derart, daß sie auf den heutigen Umfang von 2484 Menschen anwachsen konnte.

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